Post Merger Integration
Das Management von Integrationen (Post Merger Integration Management) startet nach der Entscheidung für eine Integration (z. B. von betrieblichen Funktionen, Unternehmensteilen oder ganzer Firmen) mit dem vollzogenen Erwerb des betrachteten Objekts und umfasst einen mehr oder weniger umfangreichen Integrationsprozess.
Je nach Situation (unterschiedliche Ausgangsbedingungen, Kulturen usw.) kann sich diese Integrationsphase nach der Übernahme/Fusion äußerst schwierig und anspruchsvoll gestalten.
Während die Übernahme selbst von Zielen wie
- Marktanteilsausweitungen, Erlangen von Marktmacht
- Erwerb zukunftsträchtiger Technologien
- Erlangen einer günstigeren Kostenstruktur
- Eintritt in Wachstumsmärkte
- Komplettieren der Produktlinien
- Nutzung von Standortvorteilen
- Risikostreuung
- Sicherung von Mitarbeiterfähigkeiten und Managementpotenzial
- Sicherung der Beschaffungsflanke
- Verbesserte Möglichkeiten von Fremdkapitalbeschaffung u. a. m.
dominiert wird, steht beim Integrationsmanagement die Verhinderung folgender möglicher Resultate im Vordergrund:
- synergetische Erwartungen treten nicht ein, werden häufig nur im Personalkostenbereich gesehen
- der Share Holder Value wird reduziert bzw. Unternehmenswerte werden vernichtet
- die erwünschte Leistung bzw. Performance wird nicht erreicht
- Mitarbeiter gehen in den Widerstand
es entstehe Unruhe und Demotivation.
Das größte Risiko bei einer Übernahme liegt also in der Art der Post-Merger-Integration selbst. Der für einen Wandel zu einer gemeinsam geteilten Leistungs- und Unternehmenskultur notwendige Post-Merger-Prozess wird häufig vernachlässigt. Die Integrationsarbeit erfordert intensive Informations- und Kommunikationsprozesse auf sachlich-fachlicher Ebene (z. B. zu Produktion, Logistik, Vertrieb usw.) sowie auf der emotionalen Ebene oder Beziehungsebene.
Bei dem Vorgehen von T&O achten wir darauf, dass diese Anforderungen erfüllt werden und die Integration erfolgreich verläuft. Im Einzelnen gehen wir so vor:
- „Zusammenbringen“ der betreffenden Kulturen (national und international)
- Definition der Grundstrukturen (Berichtswesen, Finanzen, Kostensteuerung, Kernprozesse etc.)
- Abgleich von Gesamtunternehmenszielen und –strategien
- Sicherstellen und Fördern der Kommunikation der Veränderungen
- Gemeinsames Verständnis zur Führungsorganisation (Corporate Government)
- Risikomanagement
- Projektmanagement
- Einbeziehung von Expertenwissen zu den Elementen des Wertschöpfungssystems
- Einbeziehung von Change-Managementwissen zur Steuerung der Veränderung im Sinne unseres Veränderungsmanagement-Ansatzes
- Einbeziehung von Managementberatern, die mit Integrationsprojekten Erfahrungen haben.
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